WAS WÄRE DIE OCHSENBRATEREI AUF DER WIESN IN MÜNCHEN OHNE OCHSEN?


Schon vor 136 Jahren eine Attraktion


Das Braten eines ganzen Ochsen hat die Ochsenbraterei in ihren Anfangsjahren zu einer echten Attraktion auf der Wiesn in München gemacht. Johann Rössler, Metzger und Gründer der Ochsenbraterei, besuchte die Theresienwiese lange Zeit mit einer eigens zum Ochsenbraten entwickelten Maschine. Diese sorgte damals schon für Aufsehen - allein aufgrund des Lärms und Rauchs, den sie verbreitete. Die Maschine bestand aus zwei zentralen Elementen: einer auf vier Eisenrädern montierten Lokomobile sowie einer Bratvorrichtung mit Drehspieß, Gehäuse und Schlot.


Die Ochsen der Ochsenbraterei, schon 1881 eine Attraktion - Bild 1


... und bis heute ein ganz besonderer Gaumenschmaus auf der Wiesn in München.


Heute wird der Ochse an einem modernen Drehspieß gebraten, schmeckt aber immer noch genauso gut wie damals. Das Besondere am Ochsenfleisch: Während des Wachstums lagert sich im Fleisch des Ochsen intermuskuläres Fett ein, das die Geschmackseigenschaften positiv beeinflusst - das Fleisch bleibt beim Braten saftig und zart. Die Köche der Ochsenbraterei verstehen es aufs ganz Besondere, aus Ochsenfleisch einen wahren Gaumenschmaus zu kredenzen. Ein Blick in die Speisenkarte der Ochsenbraterei auf der Wiesn zeigt, dass Ochsenfleisch heutzutage nicht nur als klassische "Ochsenportion", sondern darüber hinaus in vielen köstlichen Variationen angeboten wird.


Die Ochsen der Ochsenbraterei, schon 1881 eine Attraktion - Bild 2