DIE WIESN UND DAS ZELT DER MÜNCHNER


1881:

"Seltene Volksbelustigung auf der Theresienwiese! Das Braten eines ganzen Ochsen!" Mit diesem Plakattext preist der Metzger Johann Rössler zum Wiesn-Beginn seine "Mechanische Ochsenbraterei" an.

1892:

Rössler erleidet auf der Wiesn einen geschäftlichen Misserfolg. Der Grund: Zum Ochsenbraten darf aufgrund der fehlenden Toiletten kein Bier ausgeschenkt werden.

1893:

Der Magistrat teilt Rössler mit, er müsse für eine Bierausschankgenehmigung eine Bierbude bauen. Dafür fehlt Rössler allerdings das Geld.
Die Ochsenbraterei ist 1893 nicht auf der Wiesn vertreten.

1897:

Rössler erhält ein Schreiben vom Magistrat, mit dem dieser ihn bittet, dem Wunsch vieler Münchner zu entsprechen und die zur Attraktion gewordene Ochsenbraterei wieder auf der Wiesn zu präsentieren.


Die Chronik der Ochsenbraterei - Bild 1


1898:

Die Ochsenbraterei ist zur Freude der Münchner wieder auf der Wiesn vertreten.

1901:

In der Ochsenbraterei wird der 200. Ochse gebraten.

1926:

Als Johann Rössler stirbt, übernimmt seine Witwe die Geschäfte der Ochsenbraterei und betreibt diese bis 1958.

1931:

Die Ochsenbraterei feiert 50-jähriges Bestehen.


Die Chronik der Ochsenbraterei - Bild 2


1959:

Rudolf Mrkva übernimmt die Nachfolge - und die Tradition, auf der neben dem Bratapparat platzierten Tafel das Gewicht und den Namen des jeweils gerade schmorenden Ochsen zu vermerken.

1980:

Die Ochsenbraterei geht in den Besitz der Spaten-Franziskaner-Brauerei über. Festwirte sind seitdem Hermann und Anneliese Haberl.

1987:

Der Meisterkoch Paul Bocuse ist zu Besuch in der Ochsenbraterei.

1993:

Erster Radio Stammtisch mit Radio Arabella und Alexander Klaus Stecher.


Die Chronik der Ochsenbraterei - Bild 3


2000:

Tochter Antje Schneider wird auch offiziell Wirtin der Ochsenbraterei.

2010:

Die Familie Haberl feiert ihr 30-jähriges Jubiläum als Wiesn-Wirte.

2011:

Im Februar stirbt überraschend unser Chef und Wiesnwirt Hermann Haberl.

2011:

Frauen-Power: Anneliese Haberl und Antje Schneider führen die Ochsenbraterei als Frauen-Gespann weiter.


2014:

Unsere Brauerei spendiert uns dieses Jahr eine neue Brauereiboxe. Alles erstrahlt in hellem Holz. Kulinarisch neu sind unsere bayerischen Hendl mit Tierschutzlabel.

2015:

Neue Töne: Das Soundsystem der Ochsenbraterei wurde überarbeitet und nun ist auch bis in die letzte Ecke das „Ein Prosit!“ klangvoll zu vernehmen; Außerdem neu: Unser Schweinsbraten kommt jetzt vom BIO-Schwein der Metzgerei Juffinger.

2016:

Die Oktoberfest-Band „Mathias Achatz“ gibt ihr Debüt in der Ochsenbraterei und erstmalig ziert ein veganes Gericht unsere Speisekarte. Darüber hinaus bestücken wir unsere Brotzeitbrettl nun mit einigen BIO-Produkten der Herrmannsdorfer Landwerkstätten und auch unser Gemüse ist BIO-zertifiziert.





DIE WIESN-OCHSENBRATEREI IN ZAHLEN


Die Ochsenbraterei in Zahlen